OGS

Die OGS Sythen

Die Offene Ganztagsschule ist eine Einrichtung der Stadt Haltern am See als Schulträger. Die Arbeiterwohlfahrt AWO als Kooperationspartner setzt gemeinsam mit der Schule das pädagogische Konzept des Offenen Ganztags um. Die OGS Sythen steht seit 2005 unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt AWO.

Ihr Kind steht im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Wir legen Wert darauf, dass die Kinder ihren Nachmittag und die Zeit zwischen Unterrichtsschluss und Hausaufgaben aktiv und selbständig gestalten. Hierbei geben wir Impulse und Anregungen.

 

Unser Angebot im Überblick

Strukturierter Tagesablauf

1. Gemeinsames Mittagessen
2. Hausaufgabenbegleitung in Kleingruppen
3. Arbeitsgemeinschaften (AGs) oder freies Spiel

Hausaufgaben

Ihr Kind erledigt die Hausaufgaben in Kleingruppen mit Unterstützung von kompetenten Mitarbeiterinnen und Lehrern.

Nachmittagsangebote

– Vielfältige AGs mit den Schwerpunkten Bewegung und kreatives Gestalten.
– Kinder, die nicht an den AGs teilnehmen, nutzen die Zeit für z. B. Ruhephasen in unserer Leseecke.
– Auch eigene Ideen umsetzen und gemeinsames Spiel mit den Mitschülern stehen auf dem Programm.
– Pädagogische Fachkräfte und Ergänzungskräfte unterstützen die Kinder.

Ferien

Die Betreuung in den Ferien und an beweglichen Ferientagen ist sichergestellt. Die Kinder werden an einer der vier Grundschulen, an denen die AWO Träger des „Offenen Ganztags“ ist, gemeinsam betreut. Es wird ein individuell abgestimmtes Programm zusammengestellt.

 

Öffnungszeiten der OGS

montags bis donnerstags     vom Schulschluss bis 16:00 Uhr
freitags                             vom Schulschluss bis 15:00 Uhr

Ansprechpartner in der OGS:

Frau Andrea Fohrmann (Leitung der Einrichtung)
fon: 02364/69736
Gesprächszeiten: donnerstags von 15:00 bis 16:00 Uhr oder nach Terminabsprache

Ansprechpartner der AWO:

Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen
Koordinatorin: Frau Ute Zimmermann
fon: 02361/9316720
mail: u.zimmermann@awo-msl-re.de

 

 

Konzeption der Offenen Ganztagsschule der Grundschule Sythen                                             

 

 

Die vorliegenden Seiten befassen sich mit dem Konzept der Offenen Ganztagsschule (im Folgenden als OGS bezeichnet) in der katholischen Grundschule Schulverbund Sythen-Lavesum in Sythen. Besonderer Schwerpunkt innerhalb dieser Konzeption bilden die Grundsätze und pädagogischen Schwerpunkte unserer Arbeit. Es versteht sich von selbst, dass vorliegendes Konzept Wandlungen unterworfen ist. Es kann nur vom jetzigen Standpunkt aus geschrieben werden und ist offen für Veränderungen und Neuerungen.

Kapitel 1 gibt einen kurzen Überblick über Entwicklung und Rahmenbedingungen
Kapitel 2 und 3 stellen die Grundsätze unserer Arbeit und die jeweiligen pädagogischen Schwerpunkte dar.    .
Kapitel 4 erläutert die Zusammenarbeit sowohl innerhalb des Teams, als auch mit Lehrern und Eltern und bildet den Schluss. Dieser Thematik ist ein eigenes Kapitel zugedacht worden, da sie als sehr wichtig und bedeutungsvoll für die Arbeit im Rahmen der OGS angesehen wird. Unsere Offene Ganztagsschule stellt ein umfassendes Angebot bereit, das sich an dem jeweiligen Bedarf der Kinder und Eltern orientiert. Die individuellen Interessen und Bedürfnisse, der familiäre Hintergrund und der Förderbedarf stehen im Mittelpunkt. Es findet Betreuung, Bildung und Erziehung statt, durch die die Kinder in ihrer gesamten Persönlichkeit gestärkt und gefördert werden sollen.  Somit bietet der Offene Ganztag die Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren und Bildungsqualität und Chancengleichheit für die Kinder sicherzustellen. Er vereint Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen und kooperiert  mit weiteren Institutionen/ Personen im schulischen Umfeld.

Entwicklung der OGS und Trägerschaft

Mit dem Datum vom 12.03.2003 hat das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder den Erlass zur „Offenen Ganztagsschule im Primarbereich“ veröffentlicht.

Vom 01.08.1998 bis zum 31.07.2005 beinhaltete das Betreuungskonzept an der St. Josef Grundschule die „Sichere Schule von acht bis eins“ (Halbtagsbetreuung). Seit dem 01.08.2005 ist an der Schule die Offene Ganztagsschule (Ganztagsbetreuung) eingerichtet worden, welche derzeit von bis zu 75 Kindern besucht wird. Stadt, AWO und die Grundschule sorgen für Förder-, Betreuungs- und Freizeitangebote sowie für die Organisation und für das Personal.

 

 Gruppenstärke und Personal

Die OGS besteht derzeit aus 70 Kindern der 1. bis 4. Klasse. Die Zahlen sind steigend. Angestellt in der OGS ist eine Koordinatorin im Ganztag als Einrichtungsleitung , drei pädagogische Fachkräfte, drei Ergänzungskräfte sowie eine Jahrespraktikantin.

Die Schule unterstützt zurzeit die Hausaufgabenbetreuung durch den Einsatz von Lehrkräften im Rahmen der schulrechtlichen Stundenzuweisungen.

Für insgesamt zehn verschiedene AG- Angebote stehen zusätzlich acht Honorarkräfte zur Verfügung.

Eine Hauswirtschaftskraft sorgt, mit der Unterstützung des Teams, für den reibungslosen Ablauf der Essensabwicklung.

 

Öffnungszeiten

Die OGS bietet eine verlässliche Betreuung in der Zeit von 08.00 – 16.00 Uhr. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Kinder die Ganztagsschule nach Absprache auch früher verlassen können. Die Zeit von 8.00- 11.30 Uhr wird in der Regel von der Schule abgedeckt, oder nach Absprache von der OGS. Damit ist eine verlässliche Betreuung der Kinder gewährleistet.

 

Räumlichkeiten

Der Offenen Ganztagsschule steht seit dem Sommer 2005 die neu gestalteten und erweiterten Räume der „Sicheren Schule von acht bis eins“zur Verfügung, die sich im Untergeschoss der Schule befinden. Da die Räumlichkeiten allesamt mit großen Fenstern ausgestattet worden sind, fehlt es keineswegs an Helligkeit und Freundlichkeit. Die sehr geräumigen und kindgerechten Zimmer sind in zwei Mehrzweckräume eingeteilt worden und werden durch eine kleine Küche miteinander verbunden. Zusätzlich stehen ein großer Bewegungs- und Bauraum sowie ein kleines Büro zur Verfügung. Das Büro wird auch für Eltern-, Einzelgespräche und weitere vertrauliche Angelegenheiten genutzt. Zusätzlich ist am 01.04.2008 ein separater Sanitärbereich eingerichtet worden.  Im Sommer 2011 wurde die Mensa im Schulgebäude errichtet. Im Flur innerhalb des Betreuungsbereiches wurde im Dezember 2012, das durch ein Projekt der OGS Kinder, entstandene Fußballfeld eröffnet. Dieser zusätzlich entstandene Raum bietet den Kindern eine großzügige  Bewegungsfläche. Damit wurde das Raumangebot der stetig wachsenden Kinderzahl angepasst. Für die Hausaufgaben und andere Aktivitäten stehen ferner die Klassenräume, Schulbücherei, Werkraum, Aula und die Turnhalle zur Verfügung. Die Hausaufgaben werden, in der Regel, nach dem Mittagessen in den Klassenräumen erledigt, da diese Arbeit unmittelbar zum Unterrichtsbereich gehört und hier außerdem die passende, ruhige Arbeitsatmosphäre herrscht. Da die Räume der OGS einen eigenständigen Platz innerhalb des Schulgebäudes einnehmen, können wir feststellen, dass die Kinder die neuen Räume als ihr „zweites Zuhause“ ansehen. Durch die derzeitige Gestaltung unseres Außengeländes schaffen wir zusätzlichen Raum zur Muße, Entspannung und Rückzug für die Kinder.

 Mittagessen

Die OGS bietet jedem Kind die Möglichkeit, eine warme Mahlzeit gegen ein Entgelt von derzeit 2,80 Euro einzunehmen. Das Essen, welches die OGS von der FA. Apetito bezieht, bietet ein reichhaltiges und kindgerechtes Sortiment an gesundem Essen. Die gefrorenen Mahlzeiten werden in Kombidämpfern erhitzt und täglich mit frischen Beilagen ergänzt. Während der Essenszeit sind je nach Gruppengröße Fachkräfte und eine Hauswirtschaftskraft anwesend. Dies ermöglicht neben einem reibungslosen Ablauf ebenso das Vertrautmachen mit bestimmten Tischregeln und vermittelt zugleich eine familiäre Atmosphäre. Unsere Mensa ist ein Ort, an dem Essen mit Genuss, Lachen und Zeit für Unterhaltungen möglich macht. Somit bieten die gemeinsamen Mahlzeiten Raum für Beziehungsarbeit.

Elternbeiträge

Der Kostenanteil der Eltern wird nach dem jeweiligen Bruttojahreseinkommen errechnet.  Die Stadt Haltern schließt vor Eintritt in die OGS einen Aufnahmevertrag mit den Erziehungsberechtigten ab, der für die Dauer eines Schuljahres bindend ist.

 Ferienzeiten und Brückentage

Innerhalb der Ferien bieten die Teams der OGSs in Haltern am See ein gemeinsames Ferienprogramm in einer Schule im innerstädtischen Bereich an, so dass auch die Ferien mit Betreuungsangeboten abgedeckt sind.  Die Betreuung in den Sommerferien wird in Zusammenarbeit mit allen Halterner Grundschulen durchgeführt, wobei jeweils drei Wochen von Seiten der AWO und drei Wochen von Seiten anderer Träger organisiert werden. Auch die Brückentage werden gemeinsam mit den anderen OGSs an einem Standort abgedeckt. ­

 

Schwerpunkte unserer Arbeit

  • Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Sozialisierungsprozess, aufgrund des­sen sich unsere Arbeit gruppenübergreifend gestaltet. Durch die Altersmischung ist der Umgang der älteren Kinder mit den jüngeren alltäglich, wobei die Herausbildung sozialer Verantwortung nachdrücklich gefördert wird. Die Kinder erfahren „Gemeinsam sind wir stark“. Sie werden dahingehend unterstützt, sich in einer altersgemischten Gruppe zu integrieren und soziale Verhaltensweisen zu erlernen. Darüber hinaus können die Kinder ihre Entwicklungsphasen in einem konstanten Umfeld durchlaufen ohne nach dem 1. Schuljahr die Gruppe wechseln zu müssen.
  • Der grundlegenden Fähigkeit von Kindern zum selbst bestimmten und mitbestimmten Handeln räumen wir einen hohen Stellenwert ein. Die Kinder werden mit ihren jeweiligen Bedürfnissen ernst genommen und können so ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln. Darüber hinaus lernen sie Selbstbewusstsein und Selbständigkeit, erkennen ihre Stärken und Schwächen.
  • Die Vermittlung von Normen und Werten ist uns ein wichtiges Anliegen. Kinder sollen darin gefördert werden, zu erkennen, was hilfreich im täglichen Miteinander ist und was schadet. Dies beinhaltet z.B. die Vermittlung von Höflichkeiten, wie gegenseitiges Begrüßen, Entschuldigen bei Fehlverhalten, Ehrlichkeit und Respekt gegenüber Autoritätspersonen.
  • Die Fachkräfte gestalten den Gruppenalltag mit überschaubaren und verlässlichen Regeln. Sie begreifen sich als Vorbild kindlicher Identifikation und praktizieren eine Form des Zusammenlebens, die frei von Konkurrenzkampf ist und einer kritischen Reflektion unterliegt.
  • Die pädagogischen Mitarbeiter verstehen sich als Interessenvertreterinnen der Kinder. Die Kinder werden ungeachtet ihres Entwicklungsstandes und ihrer Herkunft wertgeschätzt und akzeptiert.
  • Eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns sehr wichtig, denn nur so kann die Erziehung in der Familie sinnvoll unterstützt und auf eventuelle Problemlagen hingewiesen werden.

 

Kinder fördern

Wie Förderung geschieht, wird aus den nachfolgenden Punkten ersichtlich. Bei der inhaltlichen Gestaltung ist Partizipation in allen Handlungsfeldern für uns sehr wichtig, d.h. sowohl bei den Hausaufgaben und dem Mittagessen als auch bei allen anderen Angeboten. Nur so kann unserer Meinung nach bedarfsorientierte und individuelle Förderung stattfinden.

 

Sprache und Kommunikation fördern

Wir ermutigen grundsätzlich zur intensiven Kommunikation untereinander, d.h. wir setzen Impulse, fragen nach, sprechen an, motivieren zum Gespräch, fordern diesbezüglich heraus (Leben in der Gemeinschaft bedarf vieler Regeln- das setzt Kommunikation voraus).

Bewegung und Sport fördern

Wir ermöglichen Bewegung drinnen und draußen und richten uns nach den Bedürfnissen der Kinder (z.B. Fußball, Bewegungsräume, Tischtennisplatten, Spielmaterialien für draußen und verschiedene Sport AG).

Schule sozialräumlich verankern

Zusammenarbeit und Austausch findet statt zwischen OGS Personal, Lehrern, AG Kräften, mit anderen Schulen, Sportvereinen, Lesepaten aus dem Ort, Heimatverein und der katholischen und evangelischen Kirche der Gemeinde. Wir nutzen den Blick nach und von außen, um durch die Erfahrung anderer Qualität weiter zu entwickeln.

Im Ganztagsteam zusammenarbeiten

Wir arbeiten „ Hand in Hand“ durch :

  • Kommunikationshilfen ( Infobuch und Tageslisten, aushängende Listen bezüglich aller täglichen Vorkommnisse)
  • Regelmäßiger Austausch
  • Regelmäßigen Reflexion
  • Regelmäßige Teamsitzungen
  • Regelmäßige Leitungsrunden aller AWO OGS Koordinatorinnen
  • Regelmäßiger Austausch Schulleitung und OGS Koordinatorin
  • Teilnahme an Lehrerkonferenzen
  • Regelmäßigen Fortbildungen der Teammitglieder zur beruflichen Weiterentwicklung

Dadurch wird Weiterentwicklung und Veränderung möglich.

Grundlegende Prinzipien der Freizeitgestaltung in der OGS

Kinder verbringen bis zu acht Stunden des Tages in der Schule. Damit ist Schule Teil der Lebenswelt unserer Kinder, in der sie Weltbilder entwickeln, in der sie beobachten wie WELT funktioniert, in der sie erkunden, welche Möglichkeiten sie darin haben. Kindern in diesem Prozess des Welterlebens vielfältige Handlungs-, Erfahrungs-, und Gestaltungsräume anzubieten, ist deshalb eines unserer Hauptanliegen. Die Art der Freizeitgestaltung sollte weitgehend von den Kindern selbst bestimmt werden. Aufgabe der Fachkraft ist es, die Kinder anzuregen und bei der Realisierung ihrer Ideen durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen zu unterstützen.

Die OGS öffnet sich im Rahmen der Freizeitgestaltung sowohl nach innen als auch nach außen, da beispielsweise die Ferienbetreuung in Zusammenarbeit mit den anderen Offenen Ganztagsschulen stattfindet.

Die Kinder sollen:

  • ihre Freizeit aktiv und selbständig gestalten,
  • sich kritisch mit kommerziellen Freizeitangeboten auseinander setzen,
  • ihre Umwelt selbständig entdecken,
  • neue Fähigkeiten an sich entdecken,
  • Selbstvertrauen erwerben,
  • Freundschaften schließen und aufrechterhalten,
  • kooperative Fähigkeiten entwickeln,
  • lernen, schöpferisch tätig zu sein,
  • sich an- und entspannen können (Bewegung – Ruhe),
  • soziale Anerkennung und Zuwendung geben und nehmen,
  • erkennen, ob ihr Freizeitverhalten ihren Bedürfnissen entspricht

(z.B. durch die Wahl in angebotene AGs),

  • Sicherheit und Verlässlichkeit durch Struktur in den Abläufen erfahren.

 Die Arbeitsgemeinschaften (AGs)

Kinder glauben nichts wirklich, was sie nicht auch nachvollziehen können. Sie müssen die Wirklichkeit spüren, Ereignisse nachvollziehen, Zusammenhänge selber entdecken, denn nur so können Kinder die Welt verstehen. Dies bedeutet lernen mit Kopf, Herz und Hand. Die Kinder haben die Möglichkeit an wechselnden AGs teilzunehmen, um hier ihre Fähigkeiten auszubauen. Diese bestehen derzeit aus verschiedenen sportlichen Angeboten (Fußball , Ball und Bewegungs AG), sowie kreativen Arbeitsgemeinschaften ( Handarbeit, Mal, Bastel und Töpfer AG),  einer Computer AG ( Medienkompetenz) und einer Koch- und Back AG. Durch die große Bandbreite der stattfindenden AGs haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Vorlieben und Interessen zu erkennen und weiterzuentwickeln. Jedes Kind hat die Möglichkeit zwei Mal in ein Angebot „hineinzuschnuppern“, bevor es die Entscheidung zur Teilnahme an einer AG fällt.

 

Hausaufgaben

Die Erledigung der Hausaufgaben ist ein wichtiger pädagogischer Schwerpunkt unserer OGS. Die pädagogischen Mitarbeiter achten darauf, dass dies in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre geschieht. Jeder führt für die Kinder einen Beobachtungsbogen, in dem durch kurze Eintragungen das Arbeitsverhalten dokumentiert wird. Bei Bedarf oder wenn es Fragen gibt, nehmen wir Kontakt zu den Klassenlehrern oder den Eltern auf. In der Regel ist erst nach Beendigung der Hausaufgaben Zeit für die offene Freizeitgestaltung. Es gibt allerdings Ausnahmen, welche in Absprache mit Eltern und / oder Lehrern getroffen werden. Die Kinder werden während der Hausaufgaben in zwei Gruppen eingeteilt und von bis zu zwei Fachkräften und Lehrern unterstützt. Der Zeitrahmen für die Hausaufgaben bewegt sich zwischen 13.30 und 15.30 Uhr. Die Hausaufgabenhilfe stellt keinen Nachhilfeersatz dar, die Kinder werden vielmehr hin zum selbständigen Arbeiten geführt.

 Partizipation der Kinder

In regelmäßigen Abständen, entweder geplant oder spontan nach Bedarf, werden mit den Kindern Gesprächskreise veranstaltet, in denen z. B. Wünsche, die wir mittels einer „Wunschbox“ sammeln, besprochen werden. So kann die Gruppe bei AG- bzw. Projektplanungen mit entscheiden, Essenswünsche äußern oder auch Vorschläge für neues Spielmaterial machen. Ebenso wird das Miteinander in der Gruppe diskutiert und reflektiert. Für den allgemeinen Austausch wählen wir bewusst keinen festen Tag aus, um dadurch regelmäßig alle Kinder zu erreichen, was an einem bestimmten Wochentag nicht möglich wäre, da nicht jedes Kind täglich die OGS besucht.

Jeder Geburtstag wird gefeiert, wobei das Kind auf einem „ Geburtstagsstuhl“ sitzen darf und sich seine Sitznachbarn aussuchen darf. An seinem Platz steht eine Kerze. Durch dieses Ritual erfährt das Kind, dass es uns wichtig ist und alle wert­schätzen.

Zusammenarbeit im Team

Eine gute Zusammenarbeit im Team stellt für uns die Grundlage für effektives und zielgerichtetes Handeln dar. Aus diesem Grund finden in regelmäßigen Abständen Teamsitzungen statt, in denen außer organisatorischen Angelegenheiten auch der Austausch über Kinder ein wichtiger Bestandteil ist. Gemeinsam werden Lösungsstrategien erarbeitet und Handlungsweisen reflektiert. Jeder von uns bringt darüber hinaus individuelle Stärken und Talente ein, die in eigenen Projekten, Aktivitäten oder auch AG umgesetzt werden. Auch der Umgang der Mitarbeiter untereinander wird thematisiert, so dass immer wieder eine gemeinsame Basis für die Arbeit gefunden werden kann.

Zusammenarbeit mit Lehrern

Ein Informationsaustausch mit den Lehrern und eine gute Zusammenarbeit fördert die Effektivität der gegenseitigen Arbeit und ist deshalb von großer Bedeutung. Lehrer und pädagogische Fachkräfte führen zum Teil gemeinsam Elterngespräche und können somit über die Kinder und deren Umfeld reflektieren und miteinander nach Handlungsalternativen suchen. Gemeinsam werden auch Lösungsstrategien entwickelt, wenn es darum geht, Kindern individuelle Hilfen zu geben. Regelmäßige Gespräche mit der Schulleitung und die gelegentliche Teilnahme an Lehrerkonferenzen tragen ferner zu einem zielgerichteten und gut organisierten Arbeitsablauf bei.

 Zusammenarbeit mit Eltern

Nur durch eine Zusammenarbeit mit den Eltern kann die OGS die Erziehung in den Familien sinnvoll unterstützen und das Verhalten der Kinder verstehen und einordnen. Daher sind die Fachkräfte bemüht, in regelmäßigen Abständen Elterngespräche anzubieten, in denen die persönliche Entwicklung des Kindes besprochen wird, aber auch Kritik oder Lob an verschiedenen Punkten geäußert werden kann. Durch unser OGS- Heft, ein Mitteilungsbuch für Eltern, Lehrer und Mitarbeiterinnen , tauschen wir uns gegenseitig kurzfristig über Aktuelles aus. An Informationsveranstaltungen, wie Elternabende u. w. soll der Austausch zwischen Eltern und Betreuungskräften zusätzlich gefördert werden.

 

Andrea Fohrmann,  Koordinatorin Ganztag.                Hans Hatebur, Schulleiter